Spinatkuchen mit Schafskäse

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Knusprig und lecker! Das sind die ersten beiden Adjektive, die mir einfallen, wenn ich an den Spinatkuchen mit Schafskäse denke. Bei längerem Nachdenken fällt mir natürlich noch mehr ein, wie z.B., dass dieser Kuchen optisch eine Augenweide ist. Aber genug der Beschreibung! Versucht euch selber mal an dieser Deliziösität ;)

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Der Teig des Kuchens besteht aus mehreren Yufkateig-Blättern. Diese bekommt ihr eigentlich in jedem größeren Supermarkt oder einfach in einem türkischen Lebensmittelgeschäft. Ein Kauf ist lohnenswert, denn der Yufka-Teig ist vielseitig anwendbar und einfach im Handling. Ausserdem braucht ihr Spinat. Dafür könnt ihr entweder aufgetauten TK-Spinat benutzen (für Faule wie mich) oder frischen Spinat, den ihr in einer Pfanne mit etwas Brühe zusammenfallen lasst. Ausserdem beinhaltet der Kuchen noch eingelegte getrocknete Tomaten, eine Zwiebel, Knoblauch, Schafskäse, 2 Eier, etwas Öl, geriebene Muskatnuss, Paniermehl für die Konsistenz, Butter und Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

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Beginnt damit die Zwiebel und den Knoblauch fein zu hacken und packt beides zusammen mit dem Spinat in eine große Schüssel.

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Die eingelegten getrockneten Tomaten lasst ihr gut abtropfen und schneidet sie in feine Streifen. Zusammen mit dem Paniermehl kommen sie auch zu dem Spinat in die Schüssel.

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Jetzt fehlt noch das Öl und die Eier, um der Kuchenfüllung die richtige Konsistenz zu geben.

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Würzt die Masse mit geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer.

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Den Spinat kann man nun mit den anderen Zutaten gut vermischen, damit alle Gewürze sich verteilen können.

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Zerbröselt den Schafskäse mit den Händen in grobe Stücke und hebt sie unter die Spinatmasse.

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Allein das ist schon super lecker (aber es ist rohes Ei dabei, also sollte man dem Naschen nicht ausgeprägt nachgehen).

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Nehmt eine Springform mit einem 22 cm Durchmesser. Ich hatte natürlich wieder mal keine Springform zur Hand, dafür aber diese praktische Silikonform. Pinselt eure Springform gut mit Butter ein. Falls eure Butter noch steinhart ist, weil sie gerade aus dem Kühlschrank kommt: Ihr könnt sie in der Mikrowelle in einer kleinen Schüssel anschmelzen lassen.

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Legt den ersten Streifen Yufkateig in die Form und drückt ihn vorsichtig in die Kanten. Wie ihr seht, habe ich ein paar Risse in meinem Yufkablatt. Das liegt daran, dass ich den Teig einfach so über längere Zeit liegen lassen habe. Dadurch trocknet er aus und kann leicht aufbröseln. Also vermeidet es den Yufkateig zu lange liegen zu lassen oder nehmt Blatt für Blatt aus der Verpackung.

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Die Schicht Yufkateig wird wiederum auch mit Butter eingepinselt.

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Nehmt das nächste Blatt Yufkateig und legt es etwas versetzt im Uhrzeigersinn auf das darunter. Drückt es wieder vorsichtig in die Ecken. Verfahrt genauso mit einem dritten und vierten Blatt Yufkateig (Einpinseln mit Butter und Teig versetzt draufsetzen).

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Jetzt kann die Spinatmasse in die fertige Yufka-Form gefüllt werden. Verteilt sie gleichmäßig und streicht die Oberfläche glatt.

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Nun nehmt ihr ein weiteres Blatt und bedeckt die Spinatmasse. Dass der Yufkateig die ganze Zeit zur Seite übersteht ist im Übrigen erwünscht! Wir werden es nachher noch weiterverwenden, also lasst den Teig da wo er ist!

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Wie erwartet wird auch diese Teigschicht mit Butter bestrichen und das letzte Blatt Yufkateig um 90° versetzt draufgesetzt.

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Jetzt beginnt der hübsche Part. Pinselt die überstehenden Randstücke des Teiges gut mit Butter ein.

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Faltet sie vom obersten beginnend peu a peu nach innen. Versucht dabei nicht besonders ordentlich zu sein. Der Kuchen sollte später die Optik einer Wildrose haben. Verfahrt so weiter bis alles an überstehendem Teig auf dem Kuchen ist und ihn ziert.

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In etwa so sollte der Kuchen dann von oben aussehen. Ein großes Durcheinander (also eigentlich doch nicht so sehr wie eine Wildrose).. Stellt den Kuchen in den vorgeheizten Backofen (180°C) für 35 bis 45 Minuten. Lasst dabei den Teig nicht zu braun werden und seht es als Indiz die Temperatur entweder herunterzudrehen, wenn die Mindestbackzeit von 35 Minuten nicht erreicht ist, oder ihn aus dem Ofen zu nehmen.

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Und tada! Ein hübscher Kuchen mit einer leckeren Füllung. Etwas hübsches für hungrige Mägen.

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Schneidet Kuchenstückartige Teile heraus und serviert diese Köstlichkeit. Ich muss jedoch zugeben, dass der Yufkateig oben auf dem Kuchen etwas bröselt beim Zerschneiden.

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 Lasst euch dieses Rezept nicht nur durch den Kopf, sondern auch durch den Magen gehen!

Spinatkuchen mit Schafskäse

6 Blätter Yufkateig (jeweils ca. 25 g)

400 g TK Blattspinat (oder 800 g frischer Spinat, im Topf zusammengefallen)

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

2 EL Olivenöl

1 TL geriebene Muskatnuss

150 g getrocknete Tomaten in Öl

150 g Schafskäse

2 Eier

4 EL Paniermehl

etwa 50 g Butter

Salz und Pfeffer

Zubereitungszeit: 90 Minuten, davon 45 Minuten Backzeit (180°C Ober-/Unterhitze)

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