Spargeltäschchen mit Lachs

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Natürlich möchten wir als Team Futterneid noch auf den Spargel-Zug springen und euch ein Spargel-Rezept bieten. Die Saison dauert ja auch nicht mehr ewig, deshalb lege ich euch dieses Rezept umso mehr ans Herz. Es ist wirklich köstlich, sogar meine Eltern habe ich damit überzeugt, dabei sind beide keine Spargelfanatiker. Mit grünem Spargel hat man es zugegebener Weise auch deutlich leichter. Den Hype um weißen Spargel kann ich ehrlich gesagt auch nicht verstehen. Was aber nicht bedeutet, dass ich ihn nicht esse. ;)

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Für dieses Rezept braucht ihr Lasagneplatten, die nachher als Täschchen fungieren um die Köstlichkeiten beisammen zu halten. Außerdem brauchen wir noch Spargel, Lachs, Milch und Sahne (ja, das Gericht ist nicht unbedingt „leicht“), eine Zwiebel und etwas Knoblauch, Parmesan, Butter, Weißwein, Petersilie (frische glatte Petersilie wäre toll, leider hatte ich nur gefrorene Petersilie da), Mehl, Zucker und Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

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Zunächst habe ich den grünen Spargel vorbereitet. Falls ihr ihn, genauso wie ich, ein oder zwei Tage eher gekauft habt, könnt ihr ihn einfach stehend in einem Glas mit etwas Wasser aufbewahren. Dann klappen die hübschen Köpfchen nicht sofort ein.

Der grüne Spargel muss nicht geschält werden. Es reicht, wenn man ein 2 – 3 cm langes Stück vom Ende abschneidet. Dort ist der Spargel besonders holzig. Dann werden die Spargelstangen nur noch in der Mitte halbiert.

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Stellt die halbierten Spargelstangen beiseite.

Jetzt ist der richtige Moment um einen großen Topf mit Wasser zum Kochen zu bringen. Gebt 2 TL Salz hinzu und einen Schluck Öl. Wenn das Wasser kocht (natürlich kann man vorher mit dem Wasserkocher nachhelfen), legt ihr die Lasagneplatten nacheinander hinen. Das Öl soll verhindern, dass die Lasagneplatten aneinanderkleben. Lasst die Platten für 7 – 8 Minuten köcheln.

Dann holt ihr sie mit einem Schaumlöffel oder einfach einem Pfannenwender, wie ich, vorsichtig und vor allem einzeln von oben nach unten raus. Legt sie einzeln auf Backpapier. Dabei sollten sie sich möglichst nicht berühren und auch ausgebreitet sein, sonst kommt es zu ungewünschten „Verklebungen“. Das ist mit Sicherheit der richtige Fachterminus für dieses Phänomen.

Schüttet das Nudelwasser bloß nicht weg, denn es kommt noch zum Einsatz. Gebt einen Teelöffel Zucker und bringt das Wasser wieder zum Köcheln. Lasst den Spargel darin für ca. 4 Minuten garen.

In der Zwischenzeit kann man den Lachs abspülen und trocken tupfen und dann in schmale Streifen schneiden.

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Wenn man besonders schnell ist, kann man jetzt auch noch die Zwiebel fein würfeln. Das kann man aber auch etwas später machen. Ich habe die Dinge nur gerne vorbereitet.

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Nachdem der Spargel genug gegart hat, wird das Wasser abgegossen und der Spargel mit kaltem Wasser abgeschreckt. Lasst ihn im Sieb, damit er gut abtropft.

Jetzt können die vorbereiteten Lachsstreifen gebraten werden. Erhitzt etwas Öl in einer beschichteten Pfanne. Der Lachs wird für 3 – 4 Minuten angebraten. Dreht ihn dabei um, damit er schön gleichmäßig Farbe bekommt und würzt ihn mit Salz und Pfeffer. Wenn der Lachs fertig ist, stellt ihn beiseite.

Jetzt muss nur noch die Sauce vorbereitet werden. Dafür wird die Butter in einem Topf geschmolzen. Schneidet entweder nun die Zwiebel klein oder erfreut euch daran, dass ihr sie bereits vorbereitet habt, und gebt sie zu der Butter. Dünstet sie glasig. Dann macht ihr eine Mehlschwitze. Dabei ist es wichtig viel zu rühren, damit es nicht anbrennt. Wenn die Mehlschwitze etwas Farbe bekommt, kann sie abgelöscht werden.

Und Ablöschen geht mit nichts besser als mit Wein. Lasst den Alkohol etwas verpuffen und rührt dann die Milch und die Sahne ein.

Ich bin ein großer Liebhaber von Knoblauch, also sollte auch dieser nicht fehlen. Mithilfe der Knoblauchpresse meiner Eltern habe ich den Saft einer Zehe untergerührt. Perfekt.

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Zum Schluss wird die Sauce mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit Petersilie verfeinert. Stellt die Sauce beiseite und heizt den Backofen vor (200°C Ober-/ Unterhitze). 

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Nehmt ein tiefes Backbelch und fettet es ein. Ich nutze gerne die Frischhaltefolie-Technik. Dabei macht man sich die Hände nicht so dreckig.

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Legt die Lasagneplatten auf das Blech. Jeweils eine Hälfte der Platten sollte über den Rand des Backbleches fallen. Dies dient dann dazu das Päckchen zu schließen. Legt die Lachsstreifen und den grünen Spargel in die Mitte einer jeden Lasagneplatte.

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Auch die Sauce wird in der Mitte verteilt.

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Wie angekündigt werden die Päckchen nun mit dem übrigen Rest der Lasagneplatte geschlossen. Geschlossen heißt hier aber nicht ultra dicht verpackt. Es ist viel schöner, wenn man einen Einblick in die Täschchen hat und der grüne Spargel neckisch herauslugt.

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Getoppt werden die Täschchen mit mehr Sauce, damit die Lasagneplatten im Ofen nicht austrocknen. Verteilt etwas frisch geriebenen Parmesan darüber.

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Und nach dem Backen hat man dann diese Hingucker!

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Wie toll der Spargel darin aussieht!

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Richtet die Täschchen auf einem Teller an. Es kann etwas tückisch sein, aber ich glaube, dass ihr genug Geschick habt, sodass nicht alles auseinanderfällt. Superlecker!

Großes Essen in klitzeklein:

Spargeltäschchen mit Lachs

8 Lasagneplatten

1 kg grüner Spargel

400 g Lachsfilet

 4 EL Butter

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

3 EL Mehl

200 ml trockener Weißwein

200 g Schlagsahne

 120 mL Milch

100 g Parmesan (Stück)

etwas glatte Petersilie

1 TL Zucker

Salz und Pfeffer
 

Zubereitungszeit: 1 1/4 Stunden, davon ca. 12 Minuten Backzeit (200°C Ober-/ Unterhitze)

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