Köstlich Cremige Kartoffelsuppe

Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich endlich mal wieder Zeit zu Posten. Die letzten Wochen waren schwer zu ertragen, da ich es immer nur in die Mensa geschafft habe und seit dem EHEC-Vorfall gab es auch dort keinen frischen Salat mehr, sondern nur noch unglaublich weichgekochtes Gemüse. Und passend gibt es heute ein Rezept mit unglaublich weich gekochtem Gemüse, dass 100% EHEC-sicher ist. Ich möchte euch meine Lieblings-Kartoffelsuppe vorstellen. 
Mjam.
Die Zutatenliste ist relativ kurz und besteht hauptsächlich aus Basics, die man (selbst als Student) dauerhaft zu Hause hat. Ihr braucht Kartoffeln, 2 Zwiebeln, Gemüsebrühe, Currypaste, Kokosmilch, eine Stange Porree (lauert hier vielleicht EHEC?), Schinkenwürfel, Bärlauch (optional) und Petersilie.
Zunächst müssen die Kartoffeln geschält werden.
Und dann würfelt man sie in Daumen-große Stücke. Wenn man besonders kleine Daumen hat, dann werden die Kartoffeln in doppelter Daumengröße gewürfelt.
Die Zwiebeln werden auch geschält und gewürfelt. Hierbei ist die Größe aber unentscheident. Ihr könnt auch eine andere Fingergröße benutzen.
In einem großen Topf erhitzt ihr etwas Öl.
Darin werden die Zwiebeln..
..und Kartoffeln angebraten,..
.. bis man überall eine leichte Bräune erkennt.
Das Ganze wird mit Wasser abgelöscht.
Um der Kartoffelsuppe die Würze zu verleihen, nimmt man einen Eßlöffel Gemüsebrühe und rührt es unter das Wasser.
Während die Kartoffeln und Zwiebeln in der Brühe köcheln, kann man sich der Porree-Stange widmen. Diese Kerlchen brauchen nämlich viel Aufmerksamkeit.
Die äußeren beiden Blätter verwende ich in der Regel nicht, weil sie meist schon schlapp sind.
Das Wurzelgestrüpp muss abgeschnitten werden. 
(Ich bin mir sicher, dass Wurzelgestrüpp der richtige Fachausdruck ist.)
Die oberen Teile der Blätter schneide ich auch weg. Eine gute Methode um den Müll zu füllen.
Und jetzt kommt es zum wichtigen Teil. Unser Porree-Herzchen muss gewaschen werden, denn zwischen den Blättern lauert das:
Um den Dreck zu entfernen, schneidet man die Porreestange am besten längs auf und wäscht Blatt für Blatt. Natürlich kann man auch ungenau sein und hat den speziellen Knirsch-Effekt im Essen.
Der unkomplizierte Bärlauch wird auch einmal etwas abgespült und dann mit der Hälfte des Porrees etwas klein geschnitten.
Beide Zutaten sollten jetzt noch ein wenig in der Brühe mitköcheln.
Mit den Verhältnissen kann man im Übrigen spielen.
Den Rest vom Porree schneidet ihr in schmale Ringe.
Und auch etwas Bärlauch.
In eine heiße Pfanne kommen jetzt die Schinkenwürfel. Diesmal OHNE Öl, sonst hätte ich natürlich wieder ein Bild gepostet, auf dem ich Öl in eine Pfanne gieße. Aber da der Schinken schon Fett genug hat, ist das an dieser Stelle überflüssig.
Porree und Bärlauch werden dann mit angebraten.
Und ich sage euch: Das riecht so gut, dass die Kartoffelsupe nur noch sekundär erscheint. Aber haltet durch, die Kombination machts.
Als nächstes kontrolliert ihr, ob die Kartoffeln bereits weich gekocht sind. Sind sie das, werden sie mit einem Pürierstab püriert, denn das machen Pürierstäbe gerne. Ihr könnt auch Stückchen ganz lassen, wenn ihr noch mehr Biss in der Suppe haben möchtet.
Verfeinert wird die Suppe jetzt mit Kokosmilch und Curry. Benutzt ihr Currypaste, so wie ich, müsst ihr sorgfältig durchrühren, damit sich das Curry in der bereits sämigen Creme löst.
Zum Schluss kommen noch die Schinkenwürfel in die Suppe. Hier entscheidet sich, ob ihr zu Beginn einen Topf gewählt habt, der groß genug ist. Falls nicht, hilft nur fleißiges Essen, bis die Menge in den Topf passt.
Bis zum Servieren kann alles bei geringer Hitze köcheln, obwohl blubbern die dabei entstehenden Geräusche besser beschreibt.
Und voila, mit Petersilie garniert ist die Suppe, obwohl sie nur eine Suppe ist, ein Hingucker und macht auch die Hungrigsten satt.
  

Zusammengefasst:

Köstlich cremige Kartoffelsuppe

1 kg mehlig kochende Kartoffeln
1 1/2  L Gemüsebrühe
2 Zwiebeln
etwas Öl
200 g flüssige Kokosmilch
Currypaste
200 g Schinkenwürfel
1 Stange Porree
Bärlauch (optional)
Petersilie


Zubereitungszeit: 40 Minuten

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